Singapur ändert Einreisebestimmungen

17. Mai, 2016

Bei einer Einreise nach Singapur gelten seit dem 20. April 2016 geänderte Einreisebestimmungen. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes werden seitdem die Fingerabdrücke bei jeder Ein- und Ausreise eingescannt. Lediglich Kinder unter sechs Jahren sind von der Regelung ausgenommen.


Dauer der Aufenthaltsgenehmigung unbedingt beachten

Bei einer Einreise müssen die Ausweisdokumente zudem noch mindestens sechs Monate Gültigkeit haben. Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass, möglich ist auch die Vorlage eines vorläufigen Reisepasses. Ein Personalausweis ist nicht ausreichend. Bei Einreise erhalten Deutsche eine Aufenthaltsgenehmigung, die für bis zu 90 Tage gilt. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, das diese Frist unbedingt beachtet werden sollte, da ein Vergehen im Ausnahmefall sogar mit einer Prügelstrafe geahndet werden könne.


Strenge strafrechtliche Vorschriften in Singapur

Bei anderen Delikten kann es in Singapur sogar zu einer Verurteilung mit Todesstrafe kommen. So ist die Einfuhr und der Besitz von Drogen strengstens verboten. Hier kann im schlimmsten Fall die Todesstrafe drohen. Das Auswärtige Amt betont, dass die Verbote in Singapur konsequent durchgesetzt werden. Insbesondere der Drogenhandel und der Drogenkonsum werden sehr streng bestraft. Auch homosexuelle Handlungen unter Männern stehen hier unter Strafe. Ein unangemessenes Verhalten von Männern gegenüber Frauen kann zu einer Festnahme und laut Auswärtigem Amt zu einer Prügelstrafe führen.