Schweden: Auswärtiges Amt rät zu umsichtigem Verhalten

08. August, 2016

In Schweden gilt bereits seit Anfang März die Sicherheitsstufe 3. Insgesamt gibt es in dem skandinavischen Land fünf Sicherheitsstufen. Das Auswärtige Amt rät, sich in Stockholm und in der Stadt und öffentlichen Verkehrsmitteln umsichtig zu bewegen. Bei der Einreise kann es zu Wartezeiten kommen.


Mit Kontrollen ist zu rechnen

Zudem rät die Behörde, größere Menschenansammlungen zu meiden und den Anweisungen schwedischer Sicherheitskräfte jederzeit Folge zu leisten. Wer in Schweden auf einem Festival oder einer Großveranstaltung unterwegs ist, sollte besonders aufmerksam sein. Das gilt auch während religiöser Feiertage. Bei der Einreise nach Schweden müssen Reisende zudem mit Kontrollen rechnen. Wer mit einer Fähre, dem Bus oder dem Zug nach Schweden einreist, muss einen gültigen Ausweis vorlegen. Aufgrund der Kontrollen kann es zu Wartezeiten kommen.


Einreise nur mit gültigem Personaldokument

Wer als deutscher Staatsangehöriger einreisen will, muss einen gültigen Reisepass oder Personalausweis vorlegen. Auch ein vorläufiges Dokument ist ausreichend. Kinder benötigen einen eigenen Ausweis. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass Schweden sich nicht an dem Europäischen Übereinkommen über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedstaaten des Europarates vom 13.12.1957 beteiligt. Es ist daher nicht gestattet, mit einem abgelaufenen Pass einzureisen. Nach den Regelungen des Übereinkommens können Deutsche mit einem höchstens seit einem Jahr ungültig gewordenen Pass in bestimmte Länder einreisen.


Heimtierausweis für Haustiere

Soll auch dasHaustie mit nach Schweden einreisen, benötigt dieses einen Heimtierausweis. Hunde und Katzen müssen mit einem Mikrochip oder einer Tätowierung gekennzeichnet sein. Der Nachweis einer Tollwutimpfung mindestens 21 Tage vor Reiseantritt ist vorzulegen.