Hilfreiche Tipps gegen Jetlag

01. November, 2016

Wer als Geschäftsreisender viel unterwegs ist, kennt das Problem: Bei Langstreckenflügen in andere Zeitzonen kommt es zum Jetlag und die innere Uhr gerät durcheinander. Dabei gibt es vor allem Probleme bei Flügen von Westen nach Osten.


Schlaf- Wachrhythmus gerät durcheinander

Die Ursachen des Jetlags liegen in dem üblichen 24-Stunden-Rhythmus, der unser Leben bestimmt. Während des Schlafs haben wir die notwendige Erholungspause, Herz- und Atemfrequenz verlangsamen und der Blutdruck sinkt. Bei einem Ortswechsel gerät unser Schlaf- Wachrhythmus durcheinander. Die Folgen sind Müdigkeit, eine verminderte Konzentrationsfähigkeit und ein Erschöpfungsgefühl. Unter Umständen treten auch Kopfschmerzen oder Übelkeit auf. Häufig sind Schlafstörungen zu beobachten. Fliegen wir von Osten nach Westen, also beispielsweise von Europa in die USA, so verlängert sich der Tag. Darauf kann sich der Körper leichter einstellen. Darum sollten Reisende in Richtung Westen während des Fluges idealerweise wach bleiben. Bei einem Flug in die andere Richtung, fehlen uns jedoch einige Stunden und wir leiden deutlich stärker unter dem Jetlag. Wer nach Osten fliegt, sollte möglichst während des Fluges schlafen. Hier kann es außerdem helfen, sich bereits einige Tage vor der Reise auf die neuen Uhrzeiten einzustellen und früher aufzustehen.


Anpassung an den Rhythmus des Reiselandes

Die Fluggesellschaften raten, die Uhr bereits während des Fluges auf die neue Zeitzone einzustellen. Zudem sollten Reisende direkt nach der Ankunft den dort bestehende Rhythmus einhalten. Auch wenn die Müdigkeit groß ist – Reisende sollten erst schlafen gehen, wenn es an der Zeit ist. Wer direkt nach der Ankunft am Tag schläft, hat wesentlich größere Probleme, sich an den neuen Rhythmus zu gewöhnen. Die Mahlzeiten sollten zu den üblichen Zeiten im Reiseland eingenommen werden. Wer zu einer ungewöhnlichen Zeit Hunger verspürt, sollte lediglich einen kleinen Snack zu sich nehmen. Hilfreich ist es außerdem, in der ersten Nacht auf einen ausreichenden Schlaf zu achten. Auf Schlafmittel sollte dabei möglichst verzichtet werden. Wer sich viel im Freien aufhält, unterstützt seinen Körper dabei, sich schnell an die neue Zeitzone zu gewöhnen.


Bei Kurztrips auf Zeitumstellung verzichten

Die Beschwerden werden stärker, wenn Reisende mehrere Zeitzonen überwinden. Unsere innere Uhr kann sich so sehr langsam an den neuen Rhythmus anpassen. Für jede Zeitzone benötigt unser Körper etwa einen halben bis einen Tag, bis er sich an die neuen Zeiten gewöhnt hat. Bei einem Kurztrip ist die Umstellung auf die neue Zeitzone nicht hilfreich. Wer bereits einige Tage später wieder zu Hause ist, sollte nach Möglichkeit seine innere Uhr nicht umstellen, denn sonst kommt es sowohl beim Hin- als auch beim Rückflug zu Jetlag-Beschwerden.