China: Zweithöchste Sturmwarnstufe

11. Juli, 2016

In Süd- und Ostchina kommt es bereits seit Wochen immer wieder zu heftigen Unwettern, es gilt die zweithöchste Sturmwarnstufe. Das Auswärtige Amt weist in seinen aktuellen Hinweisen darauf hin, dass die Provinzen Hubei und Anhui besonders betroffen sind.


Vor Reiseantritt die Wetterverhältnisse prüfen

Nach Angaben der Behörde verstärken die ersten Taifune des Jahres die Situation und sorgen für starke Regenfälle. Reisende sollten sich vor einer Reise nach China daher unbedingt über die aktuellen Wetterverhältnisse und eventuelle Taifunwarnungen informieren. Einen sehr guten Überblick bietet das Portal der chinesischen Regierung http://www.cma.gov.cn/en2014/. Weiter rät das Auswärtige Amt, Sicherheitshinweise unbedingt zu befolgen.

Vorsicht ist auch bei einem Aufenthalt in der Autonomen Region Xinjiang im Westen der Volksrepublik geboten. Seit 2013 gibt es hier bei Konflikten immer wieder Tote und Verletzte, daher sollten Menschenansammlungen gemieden werden. Grundsätzlich ist die Sicherheit im Rest des Landes als sehr gut einzustufen. Gerade an Touristenzentren sollten Reisende jedoch mit der üblichen Vorsicht vorgehen, Taschendiebe tummeln sich besonders an großen Sehenswürdigkeiten.


Reisepass mit Visum ist Pflicht

Ausländer sollten stets einen Reisepass mit einem chinesischen Visum bei sich tragen, da es immer wieder zu Kontrollen kommen kann. Ratsam ist es, entsprechende Kopien anzufertigen und diese sicher zu verwahren. Wer sich länger an einem Ort aufhält, miss sich bei der lokalen Polizei anmelden. Bei einem Aufenthalt im Hotel erfolgt die Meldung direkt. Grundsätzlich dürfen sich Ausländer in China frei bewegen, insbesondere der Straßenverkehr stellt eine Herausforderung dar. Hier sollten sich Reisende mit den entsprechenden Gesetzen vertraut machen.