Berliner Studenten zieht es auch an ungewöhnliche Orte

17. Februar, 2016

Studenten der Freien Universität Berlin bevorzugen bei einem Auslandsaufenthalt vor allem europäische Länder. Einige zieht es aber auch an eher ungewöhnliche Orte wie die Westfjorde Islands oder Vatikanstadt.

Um die Ziele der Bachelorstudenten genauer unter die Lupe zu nehmen, hat sich die FU Berlin die Praktikumsberichte von mehr als 1.600 Studenten angeschaut. Demnach haben sich insgesamt 46 Prozent der Studierenden für einen Aufenthalt innerhalb Europas entschieden. Dabei lagen Frankreich mit 14,1 Prozent, die Türkei mit 10,5 Prozent und Großbritannien und Irland mit 10,2 Prozent auf den ersten Rängen. Nach Afrika gehen 7,9 Prozent der FU-Bachelorstudenten. Hier konnten Ägypten, Südafrika und Kenia am meisten überzeugen. Der asiatische Raum liegt laut Pressemitteilung der FU bei einem Gesamtanteil von insgesamt 28,3 Prozent. China führt das Ranking mit einem Prozentsatz von 32,8 Prozent an, gefolgt von Korea und Japan. Für Lateinamerika entscheiden sich 10,4 Prozent aller Studenten und wählen dabei vor allem Auslandsaufenthalte in Brasilien, Mexiko und Peru. Kanada und die USA werden für einen Auslandsaufenthalt seltener gewählt – die beiden Länder kommen bei den Berliner Studenten auf insgesamt 5 Prozent.

In Einzelfällen kommt es nach Angaben der FU auch zu eher ungewöhnlichen Orten: So entschieden sich Studenten unter anderem für das Polarfuchszentrum in den Westfjorden Islands, den Radiosender in der Vatikanstadt oder die deutsche Botschaft in Moldawien.

Die Freie Universität Berlin rät zur Vorbereitung eines Auslandspraktikums verschiedene Fördermöglichkeiten wie ERASMUS. PROMOS oder die DAAD-Kurzstipendien zu prüfen. Für ein Praktikum im Ausland gibt es einige Förderprogramme, die Studierende in Anspruch nehmen können. Die Fristen und Regelungen sind hier unterschiedlich und sollten individuell mit einer ausreichenden Vorlaufzeit überprüft werden.



Bildquelle:
fotolia:
#101253156 | Urheber: forcdan