Leben und Arbeiten in San Francisco

Welche Branchen sind in San Francisco von Bedeutung?

Neben Los Angeles ist San Francisco die bedeutendste wirtschaftliche und gesellschaftliche Metropole in Kalifornien. Klassisch für Transport, Umschlag im Hafen und Bankenwesen bekannt, sind in San Francisco aktuell die bedeutsamsten New-Economy-Vertreter zu Hause oder unterhalten einflussreiche Niederlassungen. Besonders für Arbeitnehmer aus dem Ausland macht das die Stadt sehr interessant. Es gibt eine starke deutsche Community.

Neben den großen IT-Unternehmen selbst haben sich viele Start-ups etabliert, die für ihre Entwicklungen besonders zum Know-how-Transfer auf internationale Zusammenarbeit und den Einfluss von Beschäftigten und vor allem auch Hochqualifizierten aus dem Ausland setzen.

Zu den Kern-Branchen in San Francisco gehören

  • die IT-Entwicklung und Software-Entwicklung
  • die Werbung und Kreativ-Branche
  • Dienstleistungsunternehmen
  • Unternehmen im Real Estate
  • Bankenwesen
  • die Filmindustrie
  • Unternehmen der Medizintechnik
  • in der Umgebung auch Weinanbau und Vertrieb
  • Tourismus

Der wirtschaftliche Einzugsbereich von San Francisco beheimatet über 4 Millionen Menschen. Über die gesamte San Francisco-Bay (Bay Area) hin sind Stadt und Umkreis urbanisiert. Unternehmenssitze finden sich entsprechend nicht zentral in bestimmten Industriegebieten. Das Stadtzentrum dominieren allerdings Banken und Investmentfirmen mit der entsprechenden Dienstleister-Umgebung.


Entsendung oder Direktbewerbung – was hat bessere Chancen?

Die internationale Vernetzung der meisten Branchen in Verbindung mit der Universität von Berkeley und anderen universitären Einrichtungen in der Stadt, bereitet sowohl für Expatriates als auch für direkt in San Francisco Angestellte eine fruchtbare Arbeitsumgebung.

Dieser Hintergrund setzt (aus Sicht der Arbeitnehmer) keine Priorität auf eine bestimmte Form der Arbeitsaufnahme.

Die USA reglementieren die Einwanderung und auch den zeitlich begrenzten Aufenthalt zur Arbeit streng. Davon sind auch so dynamische und stark vernetzte Arbeitsumgebungen betroffen, wie die in San Francisco.

Ob eine Entsendung die Weg nach San Francisco ist oder eine direkte Bewerbung – den Visumsantrag stellt in jedem Fall des beschäftigende Unternehmen für den Arbeitnehmer.

Verschiedene Formen der Visa sind dafür wählbar. Jedoch nicht alle können wir hier auflisten. Zu den wichtigsten zählen:

Für die Entsendung

  • L1 intracompany transferee-visa
    Gezielt auf die Entsendung von Expatriates ausgerichtet ist das intracompany transferee-visa L1. Es wird von beiden Seiten – der entsendenden und der aufnehmenden – des Unternehmens für den Arbeitnehmer beantragt. Es ermöglich den zeitlich definierten Aufenthalt zur Arbeit des bestimmten Expatriates.
    Vorteil für das Unternehmen in San Francisco: Es muss für einen Expat in der Regel keinen Ausgleich bei Arbeitsstellen für Inländer schaffen.
    Nachteil: Das Antragsverfahren ist relativ umfangreich. 
  • E1 und E2 – treaty trader und treaty investor
    Für Unternehmen, die einen steten und umfangreichen Handelsaustausch mit San Francisco und/ oder dem amerikanischen Markt unterhalten, können als Alternative die treaty trader und treaty investor-visa geprüft werden. Der mit der Beantragung dieser mit E1 und E2 bezeichneten Visa verbundene administrative Aufwand ist weniger umfangreich, als der des L1-Visums. Vor diesem Hintergrund sollten die Alternativen entsprechend vor der Beantragung eines L1-Visums geprüft werden. Denn hier können, je nach Sachlage, z.T. erheblich Kosten eingespart werden.

Möglichkeiten der Einreise für direkt in San Francisco Angestellte

Visa für die Aufnahme einer Arbeit in den USA werden grundsätzlich vom Arbeitgeber beantragt. Das Unternehmen in San Francisco muss seinem Kandidaten einen Arbeitsplatz zusagen und beantragt das Visum. Auch für diese Form sind zahlreiche Varianten möglich, die von Branche und Berufsgruppe beeinflusst werden.

Häufig vergeben wird das Visum für Hochqualifizierte. Zur Beantragung des specialty occupation workers-visa H1B legt der Arbeitnehmer seine Qualifikation vor. Dazu gehören neben einer meist höheren Ausbildung besondere Forschungs- und Berufsergebnisse oder die bisherige Position innerhalb der Berufsgruppe oder bisheriger Unternehmen.


Versicherungen im Ausland – Wichtig für Expatriates und Angestellte

Arbeit und Leben müssen besonders bei längerem Auslandsaufenthalt angemessen, vor allem aber wirkungsvoll versichert werden. Zu den entscheidenden Bereichen – weil hier oft Leistungen und Beiträge in ein wirtschaftlich sinnvolles Verhältnis gebracht werden müssen, ohne Versorgungslücken zu riskieren – zählen:

  • der Bereich der „klassischen“ Expatriate-Versicherung
  • Kranken- und Heilkosten-Zusatzversicherungen
  • Lösungen zur Unfallversicherung im Ausland
  • ggf. Überbrückung und Ausgleich zur Sozialversicherung
  • ggf. Auslandslösungen für Haftpflicht und persönliche Versicherungen

Kontaktieren Sie uns gern. Wir stehen Ihnen umfassend und kompetent beratend zur Seite bei der Auswahl und Zusammenstellung der optimalen Expatriate-Versicherung für Sie und Ihr Unternehmen.