Leben und Arbeiten in Denver

Welche Branchen sind in Denver von Bedeutung?

Denver ist mit 600.000 Einwohnern Hauptstadt des US-Bundesstaates Colorado. Traditioneller und aktuell immer noch einflussreicher Wirtschaftszweig ist der Bergbau. Die günstige Lage zu den Rocky Mountains ist dafür grundlegend.

Das Bergbau-Umfeld macht die Stadt entsprechend attraktiv für verschiedenste Ingenieur-Berufe, die oft international ausgeschrieben werden. Die größten Unternehmen sind zudem international tätig. Eine Entsendung liegt bei diesen Voraussetzungen ebenfalls nahe, um eine Arbeit in Denver antreten zu können.

Insgesamt zählen zu den wichtigsten Industrie- und Wirtschaftszweigen in Denver:

  • Logistik und Transport
  • Dienstleistungsgewerbe
  • Real Estate
  • Bergbau
  • IT und Telekommunikation

Das Dienstleistungsgewerbe ist diversifiziert und umfasst neben der direkten Telekommunikationsbranche Bereiche der IT-Betreuung und infrastrukturellen Dienstleistung. Auch in diesem Bereich sind mittlere Unternehmen mit breitem Berufsspektrum vertreten.


Entsendung oder Direktbewerbung – was hat bessere Chancen?

Entsendung

Die Voraussetzungen für eine Entsendung nach Denver ist, dass zwischen dem deutschen und dem amerikanischen Unternehmen eine Abhängigkeitsbeziehung besteht, wie sie etwa zwischen Mutter- und Tochtergesellschaften, Niederlassungen oder Zweigstellen herrscht.

Vor diesem Hintergrund kann von beiden Seiten, der deutschen und der amerikanischen, ein intracompany transferee-visa (L1) für den Mitarbeiter beantragt werden. Wesentlich ist dabei, dass Weisungsstrukturen und -berechtigungen weitgehend erhalten bleiben und auch die Entgeltung der Arbeit in der Regel unmittelbar von entsendenden Unternehmen erfolgt.

Das intracompany transferee-visa ist umständlicher zu beantragen, als andere Visa. Ob und inwieweit andere Visumsarten auch für eine Entsendung gelten können, hängt von den Handelsbeziehungen des entsprechenden Unternehmens nach Denver ab und von der Tätigkeit, die der Mitarbeiter vor Ort ausführen soll.

Ggf. sind Handelsbeziehungen eine gute Grundlage für die alternative Nutzung eines E1-Visums für treaty trader. Es setzt intensive Handelsbeziehungen zwischen dem Unternehmen in Deutschland und Denver voraus (bzw. in die gesamte USA) und stellt auch die Tätigkeitsinhalte des Mitarbeiters in den Mittelpunkt.

Will ein Unternehmen in die USA expandieren und in Denver eine Niederlassung oder Zweigstelle eröffnen, kann für die Entsendung der dabei mitwirkenden Mitarbeiter ggf. ein treaty investor-visa E2 in Frage kommen. Es setzt wesentliche Investitionen in den USA voraus, die Zweck der Einreise und des Arbeitsaufenthalts sein sollen.

Anstellung in Denver

Unternehmen in den USA müssen für Mitarbeiter, die sie aus dem Ausland einstellen wollen, das entsprechende Arbeitsvisum beantragen. Häufig wird dafür eine besondere Qualifikation genutzt, die für die Anstellung ausschlaggebend ist. Dafür kann das specialty occupation workers-visa H1B beantragt werden. Es stellt die berufliche und die auf die Tätigkeit bezogene besondere Qualifikation in den Mittelpunkt der Bewertung. Eine entsprechende Nachfrage im jeweiligen Unternehmen oder auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt muss dazu dementsprechend passen.

Hinweis: Unternehmen bzw. Arbeitnehmer auf dem Weg nach Denver sollten die Beantragung des Visums stets in das Zentrum der Reiseplanungen stellen. Das Visum regelt nicht nur die spätere Arbeitserlaubnis, sondern bestimmt auch über die Einreisegenehmigung. Wird es versagt, muss die gesamte Reise verschoben werden.

Dazu kommt, dass US-Behörden Visa nicht formal, sondern individuell vergeben. D.h., auch die Erfüllung aller formalen Kriterien garantiert nicht die Zuteilung eines Visums. Die meisten Visa sind in der Anzahl begrenzt.


Versicherungen im Ausland – Wichtig für Expatriates und Angestellte

Der Versicherungsbereich ist bei Antritt einer Arbeit im Ausland ein sehr empfindlichere Bereich. Viele persönliche Regelungen müssen neu getroffen werden, bestehende Versicherungslösungen müssen ersetzt werden und besonderes Augenmerk muss auf dem Vermeiden von Deckungslücken liegen.

Nachhaltig aufgebaut werden muss die Expatriate-Versicherung. Sie wird vom Unternehmen getragen und muss den Mitarbeiter in vielen Belangen stützen. Gleichzeitig hat er wenig Einfluss auf einmal geschlossene Verträge.

Wichtig ist: Sind alle wichtigen Bereiche abgedeckt? Wenn Sie als Expatriate erst in Denver sind, müssen Sie sich auf die Versicherung verlassen können.

Wir beraten Sie als Unternehmen und als angehenden Expatriate gern über die angemessene Versicherung. Erfahren und kompetent.

Weiterhin müssen von Expatriates und direkt Angestellten gleichermaßen geprüft werden:

  • Ausreichende Dauer des Versicherungsschutzes
  • Bedingungen fortbestehender Unfallversicherung
  • Auslandskrankenversicherung und Zusatzkostenversicherung
  • u.a.m.