Berufsunfähigkeitsversicherung beim Arbeiten in Großbritannien

Wer sich entscheidet, zum Arbeiten nach Großbritannien zu gehen, sollte grundsätzlich seinen Versicherungsschutz genau überprüfen. Das gilt in erster Linie natürlich für die Krankenversicherung. Darüber hinaus sollte aber immer auch die Absicherung in weiteren Bereichen geprüft und gegebenenfalls erweitert oder vervollständigt werden. Eine Versicherung, die in jedem Fall vorhanden und an den Auslandsaufenthalt angepasst sein sollte, ist die Berufsunfähigkeitsversicherung beim Arbeiten in Großbritannien. Ist eine entsprechende Versicherung bereits vorhanden, sollte sie überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Ist noch keine Berufsunfähigkeitsversicherung vorhanden, ist es sinnvoll, diese Lücke noch vor dem Arbeiten in Großbritannien zu schließen.


Berufsunfähigkeitsversicherung beim Arbeiten in Großbritannien – ein absolutes Muss

Die Berufsunfähigkeitsversicherung gilt als eine der wichtigsten Versicherungen, die neben der obligatorischen Krankenversicherung jeder Berufstätige abschließen sollte. Aus gutem Grund. Wer nämlich in Folge einer schweren Krankheit, eines Unfalls oder aufgrund psychischer Probleme nicht mehr seinem Beruf nachgehen kann, verfügt in der Konsequenz über kein Einkommen. Seit 2001 gilt in diesen Fällen, dass Betroffene bei Berufsunfähigkeit keinen Anspruch auf eine gesetzliche Rente haben, wenn sie nach 1961 geboren sind. Genau diese Lücke schließt die Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie garantiert dem Versicherten eine vertraglich vereinbarte Rentenleistung im Falle einer Berufsunfähigkeit. Weil Berufsunfähigkeit jederzeit und überall eintreten kann, sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung beim Arbeiten in Großbritannien ebenso vorhanden sein, wie im Heimatland. Beim Abschluss einer neuen, wie auch bei einer bestehenden Berufsunfähigkeitsversicherung beim Arbeiten in Großbritannien, sind jedoch einige Dinge besonders zu beachten.


Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung beim Arbeiten in Großbritannien – worauf ist zu achten?

Wie bei jeder Berufsunfähigkeitsversicherung sind auch für eine Berufsunfähigkeitsversicherung beim Arbeiten in Großbritannien grundsätzlich erst einmal die gleichen Kriterien zu beachten. Insbesondere die Deckungssummen bzw. die Höhe der monatlichen Zahlungen im Versicherungsfall sollten an die persönlichen Verhältnisse angepasst sein. Auch individuelle Risiken sowie das abgesicherte Berufsbild oder die Tätigkeit sollten möglichst exakt den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen.

Ein wichtiger Punkt ist auch, wo die Versicherung abgeschlossen wird. Wer nur vorübergehend ins Ausland geht, schließt am besten eine Versicherung im Heimatland ab, die nach Möglichkeit auch über die Zeit nach dem Auslandsaufenthalt hinaus Bestand hat. Wer hingegen für längere Zeit oder sogar vollständig Deutschland verlassen möchte, sollte in Erwägung ziehen, die Berufsunfähigkeitsversicherung in Großbritannien abzuschließen.

Wird in Deutschland eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen, die auch beim Arbeiten in Großbritannien gelten soll, ist immer darauf zu achten, dass der Versicherungsschutz im Zielland auch tatsächlich gegeben ist. Dieser Punkt mag banal klingen, ist aber keineswegs selbstverständlich und für die Wirksamkeit des Versicherungsschutzes von entscheidender Bedeutung.


Berufsunfähigkeitsversicherung beim Arbeiten in Großbritannien – welche Möglichkeiten gibt es?

Für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung beim Arbeiten in Großbritannien kommen verschiedene Möglichkeiten in Betracht:

  • Abschluss einer europa- oder weltweit gültigen Berufsunfähigkeitsversicherung in Deutschland, die auch nach dem Aufenthalt in Großbritannien gültig ist
  • Abschluss einer Versicherung im Zielland, evtl. nur für die Dauer des Aufenthaltes
  • Erweiterung einer bestehenden Renten- oder Lebensversicherung um eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Zusatzoption

Welche dieser Möglichkeiten im Einzelfall in Frage kommt und auch tatsächlich sinnvoll ist, hängt maßgeblich von den individuellen Gegebenheiten ab. Etwa davon:

  • Für wie lange ein Aufenthalt im Ausland geplant ist
  • Ob überhaupt eine Rückkehr nach Deutschland geplant ist
  • Welcher Versicherungsschutz bereits gegeben ist
  • etc.

Bestehende Berufsunfähigkeitsversicherung beim Arbeiten in Großbritannien prüfen

Wer bereits über eine Berufsunfähigkeitsversicherung verfügt, sollte diese beim Arbeiten in Großbritannien genau prüfen. Auch hier gilt besonderes Augenmerk, ob der Versicherungsschutz im Ausland gegeben ist. Wurde die Versicherung zu einem früheren Zeitpunkt, ohne besonderes Augenmerk auf einen Aufenthalt im Ausland abgeschlossen, ist es keineswegs selbstverständlich, dass ein Versicherungsschutz im Ausland gegeben ist. Je nach Anbieter und Tarif kann der Versicherungsschutz gelten:

  • Ausschließlich im Heimatland des Versicherten
  • Im europäischen Ausland
  • Weltweit

Schützt eine bestehende Berufsunfähigkeitsversicherung beim Arbeiten in Großbritannien, gilt es außerdem zu prüfen, ob der Versicherungsschutz auch für eine längere Dauer gegeben ist. Einige Versicherungsanbieter sehen einen Schutz nur für Urlaubsaufenthalte oder Dienstreisen vor.


In jedem Fall beraten lassen!

Unabhängig davon, ob ein Arbeitsaufenthalt in Großbritannien als Anlass dient, eine Berufsunfähigkeitsversicherung neu abzuschließen, oder ob ein bestehender Versicherungsschutz angepasst wird, sollte in jedem Fall eine individuelle Beratung erfolgen. Wie kaum ein anderer Versicherungsschutz ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung auf persönliche Gegebenheiten zugeschnitten. Auch die Verträge und der damit verbundene Schutz einer bestehenden Versicherung oder die Möglichkeiten zur Anpassung können sehr stark variieren. Nur im Rahmen einer individuellen Beratung lässt sich daher der optimale Versicherungsschutz sicherstellen.